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Birnbaumwiesen-Wanderung

Birnbaumwiesen-Wanderung, von der Blüte zur Birne

Diese malerische Wanderroute führt Sie durch die von Schlössern geprägte Umgebung der Kirchdörfer Hoepertingen und Zepperen. Sie passieren im April Streuobstwiesen voller Blüten oder im Herbst, wenn sie unter der Last von Millionen reifer Äpfel, Birnen und Kirschen stehen. Zepperen liegt im feuchteren Teil des Hespengaus. Dank einer undurchlässigen Lehmschicht sind hier sieben Quellen entstanden. Der Genoveva-Platz mit dem Pfarrhaus, der Kaplanei und der gotischen Sankt-Genoveva-Kirche bildet den idealen Ausgangspunkt für diese Wanderung.

Highlights am Wegesrand

DAS ANWESEN EINES GROẞGRUNDBESITZERS
Der Ouwerxhof ist nach seinem Bauherrn François Ouwerx benannt. Er war ein Soldat im Dienst Spaniens und ein Großgrundbesitzer. Das Torhaus mit Taubenschlag stammt aus dem Jahr 1665. Das angrenzende klassizistische Wohnhaus stammt aus etwa 1790.

HEILKRÄFTIGES WASSER EINER PARISERIN
Mitten im Feld steht die Sankt-Genoveva-Kapelle mit ihrer Wallfahrtsquelle, aus dem im 15. Jahrhundert heilkräftiges Wasser geschöpft wurde. Die heilige Genoveva, eine Pariserin und Schutzpatronin der Stadt, wird noch immer während der jährlichen Prozession verehrt. Besuchen Sie auch unbedingt ihre Kirche am Anfang Ihrer Wanderroute.

„UNGARISCHER“ BLICK AUF ZEPPEREN
Gehen Sie zum höher gelegenen Honsberg oder Hongarenberg. Der Name geht auf Ungarn zurück, denen der Zutritt zur Stadt verwehrt war und die sich hier niederließen. Mit einem Fernglas haben Sie einen wunderschönen Blick über das Dorf: mit der Sankt-Genoveva-Kirche, den Nasswiesen von d’Oye und am Horizont dem Turm der Basilika von Kortenbos.

BIRNEN AUF AUGENHÖHE
Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte der Hespengau weitgehend auf den Niederstammanbau um. Dieser macht eine einfachere Pflege und den Anblick von Birnen auf Augenhöhe möglich. Hochstammbäume benötigen deutlich mehr Platz und liefern erst nach zehn Jahren einen vollen Ertrag. International gilt Belgien als ein Birnenland und Zepperen ist ein echter Birnen-Hotspot.

EIN WUNDERSCHÖNES SCHLOSSHOTEL
Das Château de Looz war einst eine befestigte mittelalterliche Burg. Im 17. Jahrhundert wurde sie zu einem prächtigen adligen Landsitz umgebaut. Zwischen 1930 und 1985 diente das Schloss als Schule und später als Ort der Einkehr. Heute ist es ein wunderschönes Schlosshotel, in dem man essen, trinken, übernachten und feiern kann.

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